Andri Perl. Die Luke

Andri Perl. Die Luke

 
Mit seinem Debütroman »Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel« gelang Andri Perl ein großer Wurf, der bei Kritik wie Publikum gleichermaßen Anklang fand. »Die Luke« nun ist sein zweiter Roman und eine Liebeserklärung an ein, das, sein Viertel in der Stadt. Perl kombiniert ein Kabinett von präzise gezeichneten Charakteren mit der latenten Spannung eines guten Kriminalromans. In konsistentem Stil und eleganter Sprache schreibt er über die ganz normalen Menschen und Tragödien.
 
Um ein Mietshaus in einer Stadt befinden sich Geschäfte, Restaurants; man kennt sich im Viertel, trifft sich, lernt sich kennen und geht wieder auseinander. Dieses Viertel, dieses Quartier, dieser Kiez könnte in jeder westeuropäischen Stadt sein, es ist fiktiv und doch genau erkennbar. Um dieses Viertel, um das Mietshaus und um eben »Die Luke« entstehen die zahlreichen Handlungsstränge von Perls kleinem, großen zweiten Roman.
 
»Die Luke« befindet sich im Keller ebendieses Mietshauses, ist der Ausgang eines längst nicht mehr benutzten Zivilschutzbunkers und dient einigen Hausbewohnern als Müllablage. Der Hausmeister Hans wollte sich schon längst darum kümmern, verschiebt es aber immer wieder. Sein Sohn Gilberto bietet die Luke bei einem Geocaching-Spiel Freunden als Versteck an, und der Antiquitätenhändler Ottavio Solari hält dort vielleicht auch etwas verborgen.
 
Mit subtilen dramaturgischen Kniffen und gepflegter Sprache versteht es Perl, das Alltägliche zu verdichten, eine Krimihandlung anzudeuten und Spannung zu entwickeln. Seine Figuren wachsen einem sofort ans Herz, man hofft das Beste für sie, freut sich mit ihnen, leidet mit ihnen und will vor allem nicht, dass dieses Buch je zu Ende geht.
Autoreninformation
240 Seiten,
12.5 x 19 cm
€ (D) 24.95 /
CHF 34.80 /
€ (A) 25.60
Artikelnummer: 978-3-905801-90-3
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